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Naturschutzbericht 2009

Von Volker Rung

Vor längerer Zeit las ich in der Zeitung: „Fast 25 Millionen Euro will der Bundesminister für Umwelt ausgeben, um mit einer Informationskampagne das Umweltbewusstsein der Deutschen zu schärfen (---)“

Was ist los mit uns Deutschen? Was haben wir – Eltern und Großeltern – bei der Erziehung unserer Kinder falsch gemacht? Was haben wir in Zukunft verbessern?

Dazu hat der bekannte Psychologe Alexander Mitscherlich folgendes zu sagen:
„Der junge Mensch braucht seinesgleichen – nämlich Tiere, überhaupt Elementares: Wasser, Dreck, Gebüsch, Spielraum. Man kann ihn auch ohne dies alles aufwachsen lassen, mit Stofftieren, Teppichen, auf asphaltierten Straßen und Höfen. Er überlebt es, doch man soll sich dann nicht wundern, wenn er später bestimmte soziale Grundleistungen nicht mehr erlernt.“

Diese Aussage bekräftigt der Volksmund, wenn er kurz und bündig sagt:
„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!“

Das kleine Kind, für das die Welt voller Zauber und voller Überraschungen steckt, versteht ganz leicht – und hier spreche ich als Vater und Opa aus Erfahrung - , dass es einem Baum weh tut, wenn seine Rinde beschädigt wird, dass ein Tier leidet, wenn man es falsch behandelt, dass Papier, Dosen, Flaschen und anderer Unrat nicht in den Wald gehören oder dass man auf dem Weg bleibt, um Pfalzen und Blumen nicht zu zertreten, oder Tiere nicht zu stören.

So kann bei dem Kind das Verständnis für die Natur und die Achtung vor allem lebendigen wachsen.

So kann sich der heranwachsende Mensch durch eigene Erfahrung – gestützt durch das gute Beispiel Erwachsener - entwickeln.

Diesen Jugendlichen wird Naturschutz zum Anliegen; diese Jugendliche werden sich auch später – als Frau, als Mann – für den Naturschutz einsetzen.

Natur- und Umweltschutz ist die Aufgabe des ganzen Volkes. Auf jeden Einzelnen kommt es an, auf sein gutes Beispiel, auf seine Tat!

Wir Pfälzerwäldler haben die Aufgabe, die heimatlichen Kulturlandschaften in ihrer von Natur und Geschichte geprägter charakteristischer Gestalt zu erhalten und zu pflegen und für den Schutz von Natur- und Kulturdenkmälern einzutreten.

Was tut der PWV Kirkel für den Naturschutz?

Das von uns Markierte Wegenetz dient in hohem Maße dem Naturschutz: Diente es anfänglich der Erschließung des Kirkeler-Waldes und Umgebung für den Wanderer, so bewirkt es heute eine Lenkung der Besucherströme und hilft, eine großflächige Bewanderung des Waldgebietes zu vermeiden. Hervorzuheben ist hier eine gute Zusammenarbeit mit der Forstverwaltung und des Heimat- und Verkehrsvereines Kirkel.

Seit über 40 Jahren pflegt der Pfälzer-Waldverein Kirkel-Neuhäusel den im ausgewiesenen Naturschutzgebiet gelegene Wald-Jugendzeltplatz, der vom Forst gepachtet wurde, sowie den zum Pfälzerwald-Haus gehörenden Waldhain.

Kirkel liegt im Zentrum der „Biosphäre Bliesgau“. Diese wurde 2009 von der Weltkulturorganisation Unesco in das Netz der Biosphärenreservate aufgenommen. Um auch hier ein Zeichen zu setzen, übernahm der Pfälzerwald-Verein die Patenschaft über eine im Biosphärenreservat liegende Obststreuwiese, artgerechte Pflege und Erhalt der Anlage eingeschlossen.

Letzte Änderung

Donnerstag, 25. Mai 2017 um 21:34:08 Uhr.